MEINE PERSÖNLICHE ECKE

Die „Grüne Seite“ war einst meine Herzenssache, die ich nie realisieren konnte. In unserem ersten gedruckten Katalog sollte sie eine Basis zum Nachdenken sein, zur Besinnung darüber, wie unser automobiles Hobby mit den Bedürfnissen von Mensch und Umwelt in Einklang zu bringen sei. Stets kamen andere „Prioritäten“ zuvor und die „Grüne Seite“ blieb mein Wunschtraum. 30(!!!) Jahre später habe ich nun mit „Meine private Ecke“ eine Plattform, um Einblicke in unsere Arbeit und in meine Pläne, Ansichten und Ideen zu geben.

Einer Erhebung gemäß ist der Bestand an freilebenden Tigern innerhalb der letzten 100 Jahre weltweit auf (nicht „um“ !) 4 Prozent geschmolzen. In Anbetracht dessen, dass wir Menschen überwiegend nichts dagegen unternehmen, ist abzusehen, wie sehr die NATUR weiterhin schwinden wird.
Wer sich für solche Themen interessiert, dem empfehle ich das Magazin „Natur“ (www.natur.de).

Vom Thema „TIGER“ spanne ich den Bogen zum konträren Thema „Alpine“. Genau genommen zu denen, die in den siebziger Jahren für Alpine die großen Erfolge herausgefahren hatten. Den „Tigern“ in dieser Parabel. Lang, lang ist’s her inzwischen und es mehren sich - traurig aber wahr - die Nachrufe . Zuerst war es Ove Andersson, zuletzt hat Jacques Henry das Lenkrad für immer aus der Hand genommen. Mein Traum war es, einmal mit diesen Profis gemeinsam einen Wettbewerb zu bestreiten, zum Beispiel das damals über 20 km lange Bergrennen am Mont Ventoux. Es blieb ein Traum, doch zumindest kreuzten sich manchmal meine Wege mit einem von Ihnen. Mal war es ein freundlicher Blick, auch mal ein Handdruck, mal ein paar Worte.
Anders war es mit den Besitzern der Firmen, mit denen wir in geschäftlichem Kontakt standen: Die Herren Pierre Ferry, Marc Mignotet, Camille Gotti, Paul Deville (devil), Richard O’Steen (Moto-Lita), B.Tavernier (mod’plastia), P.Daneyrolle (GT). Die Zusammentreffen gäben einen guten Stoff für eine nostalgische Geschichte ab, die ich gern für die ALPINE-POST geschrieben hätte. Hätte – denn über einen Anfang kam ich nicht hinaus, da mir leider, leider Fotos fehlen. Damals hatte man nicht ständig eine Kamera dabei. Sollte aber jemand unter den Lesern über Fotos von Ansichten oder gar Einblicken in die eine oder andere der genannten Firmen verfügen, wäre ich dankbar über Kontakt-Aufnahme. Gordini in Viry Chatillon, Condrillier in Nizza, Renault Sport am Quai du Point-du-Jour – das sind weitere Firmen, die mir dazu einfallen.

PS: Ein Bericht zur GT-Felge wird bald in der ALPINE-POST erscheinen.